Mein Indien 2005 – 2011

Ashram 2005

Eines der ganz großen Feste in Indien ist die Shiva Ratri, das Fest der Nacht des Gottes Shiva. Ein im Westen weniger bekannter Guru besuchte 2004 seine Anhänger in Deutschland und ein jeder durfte an seinen Vorträgen teilnehmen. Ich fuhr also hin und alles erschien mir doch sehr authentisch. Von Teilnehmern erfuhr ich, dass sie zur Shiva Ratri in seinen Ashram nach Südindien fahren würden und danach mit ihm nach Rishikesh wo er ebenfalls einen Ashram hatte. Da wollte ich unbedingt mit. Der Guru wurde gefragt und er erlaubte es.

Es war ein Traum von einem Ashram. Nur musste ich in einem Massenlager schlafen, das wusste ich zwar, hatte es mir dennoch nicht so schlimm vorgestellt. Ich weiß nicht mehr wie viele Betten es waren, so um die dreißig denke ich. Das Programm im Ashram ging bis 20.00 Uhr und begann am Morgen um 5.00 Uhr mit der Meditation. An sich kein Problem, aber bis sich 30 Leute gewaschen, geduscht und ausgekruschtelt hatten … morgens ging es gegen 3.00 Uhr wieder los. Ich kam einfach nicht zum Schlafen – hätte ja auch an Ohropax denken können.

Den Guru sah ich nur zur Shiva Ratri, er war in Händen seiner deutschen Anhänger, da wurde eine Fremde wie ich nicht vorgelassen, das ließ die Hackordnung nicht zu.

Vor dem Ashram war ein kleiner Teestand und wie das bei den Indern immer so ist, er hatte einen Verwandten mit einem Taxi … der nächste Tag war schon mal ausgefüllt … dieser Taxifahrer wiederum hatte einen Verwandten mit einem Hotel … ich zog aus dem Ashram aus, angedacht nur für ein/zwei Nächte, nur um mein Schlafdefizit ausgleichen zu können.

Das war in diesem Fall zu viel der Freiheit, meine Landsleute ermahnten mich, nicht über die Stränge zu schlagen. Ich erklärte mich und kam nach zwei Nächten zurück, da ging’s schon besser.

Dann die Reise nach Rishikesh, der Guru mit Gefolge reiste einen Tag früher, wir alle individuell hinterher. Angekommen wurde mir wieder ein Mehrbettzimmer angeboten, aber diesmal ein, Entschuldigung, Dreckloch außerhalb des Ashrams. Ich bat den Taxifahrer zu warten, schaute mir noch den Ashram an, dem Guru wurde schon gehuldigt, er saß auf einem Thron im Garten … irgendwie war ich da überflüssig.

Ich kannte in Haridwar, nahe Rishikesh, ein schönes Hotel am Ganges, da wollte ich die Woche verbringen, ich mit mir allein. Sie hatten natürlich kein Zimmer frei, doch ich kannte mich im Orient inzwischen aus und mit ein paar netten Worten und Bakschisch war urplötzlich ein Zimmer frei, das renoviert wurde, noch nicht ganz fertig sei … aber … es war ein ganz normales, fertiges Zimmer, in dem ich es mir gemütlich machte.

Gangesquelle 2006

Wer den Beitrag ‚Erzwinge nichts‘ nicht gelesen hat für den wiederhole ich nochmal kurz mein Erlebnis mit der Gangesquelle. Ich wollte 1999 schon mal hin und verpasste meinen Flug. Im Nachhinein war das gut so. Nun, wieder sei dem Internet Dank, fand ich einen Vedischen Astrologen (das Vedische ist die alte Weisheitstradition Indiens, Veda das Wissen – bekannt ist im Westen Ayurveda, das Wissen vom Leben), einen Amerikaner, der eine Reise zur Gangesquelle ausgeschrieben hatte, und zwar von der Mündung in Kalkutta zur Quelle im Himalaya. Welch eine Traumreise … damals wollte ich ja nur zur Quelle … das Schicksal hielt Schöneres für mich bereit, hatte nur Geduld haben müssen.

Wir waren sechs Teilnehmer, einer gab in Delhi auf und flog nach Hause, dann ging‘s zu fünft weiter.

Interessant auch noch an dieser Reise war, dass sie ursprünglich für Herbst 2001 geplant war, dann aber wegen des Anschlags in New York abgesagt wurde. Also in zweifacher Hinsicht spannend, erst wird meine Reise vereitelt, dann die des Astrologen und 2006 kommen wir zusammen zum Ziel.

Ich erfuhr nun viel über die Vedische Astrologie, die Teilnehmer suchten auch Indische Astrologen auf. Während bei uns der Astrologe eine Lebensberatung gibt, von Aufgaben im Leben spricht und wie man sie am besten erfüllt, so belässt es der Inder dabei, günstige Zeiträume für bestimmte Dinge festzustellen. Wann ist es günstig zu heiraten, wann ist es günstig ein Geschäft zu eröffnen, wann ist es günstig eine Pilgerreise anzutreten.

Ich war auch schon bei Astrologen, genau gesagt bei dreien, wegen des Verhältnisses zu meinen Eltern, ich habe an anderen Stellen darüber geschrieben. Jeder erzählte mir etwas anderes, jeder hatte eine ganz persönliche Sicht meiner Situation, denn diese Beratungen basierten auf Auslegungen.

Wann bestimmte Konstellationen günstig oder ungünstig sind unterliegt weniger der Auslegung, das ist altes überliefertes Wissen. So gesehen bin ich inzwischen der Meinung, unsere Astrologen geben eher den Psychologen.

Neu wurde es auf der Reise für mich erst ab Rishikesh, wo sich die Straße hochwindet nach Uttarkashi und weiter nach Gangotri, wo der Fußweg zur Gangesquelle beginnt.

In Gangotri ist es sonnig von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr, davor und danach liegt der Ort im Schatten der ihn umgebenden Berge. Wasser wird vom Fluss geholt und mit Feuer heiß gemacht. Die meisten Bewohner verlassen den Ort im Winter, auch die Gottheit des Tempels wird ins Tal gebracht, wo man ihr einen identischen Tempel nachgebaut hat.

Wir blieben ein paar Tage in dem beschaulichen Ort und dann ging es auf zur Gangesquelle.

Man steigt von rund 3.000 Meter auf rund 4.000 Meter auf, es ist ein leicht zu gehender Weg,  14 km lang, ich weiß nicht mehr wie lange ich gebraucht habe, so um die sechs Stunden, es war keine Eile geboten, ich nahm mir Zeit, die grandiose Landschaft zu genießen und Hunger oder Durst kamen nicht auf, denn am Wegesrand sorgten Verkaufsstände für alles was der Pilger brauchte, um wieder zu Kräften zu kommen.

Irgendwann machte der Weg eine Biegung und man sah hinunter in eine Geröllebene, wo wir eine Zeltübernachtung hatten.

Am Abend begann es leicht zu schneien danach kam die Sonne nochmal raus und ließ die Berge in strahlendem Gold erscheinen.

     

Die Nacht war eiskalt … wieder einmal fragte ich mich warum ich mir das antue … aber am nächsten Morgen war alles vergessen, wir wärmten uns im Küchenzelt auf und dann ging es weiter bis zur

Quelle. Nochmal 4 km über Geröll … und dann stand ich davor, vor dem lang ersehnten Ziel, Gomukh, dem Kuhmaul, wie die Gangesquelle genannt wird. Asketen badeten in dem eiskalten Wasser, ich trank nur einen Schluck.

Die Gruppe ging noch hinauf auf einen Gletscher, übernachtete nochmals in einem Zelt. Ich ging zurück und fiel im Hotel in ein weiches Bett. Am anderen Abend kam die Gruppe und am nächsten Tag ging es denselben Weg wieder zurück, noch ein Aufenthalt in Rishikesh zum Erholen und dann nach Hause.

Endlich war ich an der Gangesquelle gewesen, auf einer Reise, die schöner nicht hätte sein können.

Palmblatt Bibliothek 2009

Wie unwissend wäre ich ohne Internet. Hatte noch nie etwas von einer Palmblatt Bibliothek gehört. Nun, endlich, lese ich, dass es so etwas gibt. Und ein bisschen Mysteriöses gehört natürlich auch dazu. Nicht für jeden wurde ein Palmblatt geschrieben, nur für den, der dann auch eines Tages zu seinem Palmblatt kommt. Na das wollte ich doch gleich mal testen auf einer kurzen Reise nach Tamil Nadu. Und siehe da, mein Palmblatt war da. Ich war also etwas Besonderes! Ich war jemand für den ein Palmblatt geschrieben wurde.

Es war in sich eine schöne Reise, sehr komfortabel mit viel Freizeit und interessanten Ausflügen und Vorträgen zu den Mysterien. Palmblatt Lesungen hatten wir zwei bei zwei verschiedenen Lesern. Es war einfach ein Erlebnis, der Leser liest in Alt-Tamil, das übersetzt ein weiterer Inder in Englisch und wenn man kein Englisch kann übersetzt der Reiseleiter ins Deutsche.

Ich kam nun mit keinem speziellen Anliegen, war – wie immer – einfach nur neugierig. Und es wurden mir doch Dinge erzählt, die wahr waren, die mich beschrieben und die keiner der Anwesenden wissen konnte. Dasselbe erfuhr ich einmal bei einem Sri Lankischen Aura Seher. Der Mann zog mich bis aufs Hemd aus (im übertragenen Sinn!), beschrieb meinen Charakter, als wäre er zeitlebens mit mir zusammen gewesen.

Nun wieder zum Palmblatt. Ich war ja nicht verheiratet, das schlimmste Schicksal einer Frau in Indien und der Palmblattleser verbrachte viel Zeit damit, mir zu erklären, dass dies meine Bestimmung sei und ich nicht traurig zu sein hätte. Als es mir zu langatmig wurde bat ich den deutschen Reiseleiter, ihm klar zu machen, dass das für mich kein Thema sei. Er wechselte das Thema und erzählte weiter was in dem Palmblatt stand, wie geschrieben, alles stimmig. Ob ich meinen Todestag wissen wollte … nein, danke. Leider ließ er sich doch ein paar Prognosen nicht nehmen, ich denke das erwartet jeder Kunde, aber das macht die Sache für mich eben unreell. Es ist auch kein Ereignis eingetreten, eines steht noch offen, sollte es sich einstellen würde ich es als zufällige Übereinstimmung betrachten.

Alles in allem würde ich sagen, das Palmblatt ist nichts anderes als ein Horoskop. Es kann pro Mensch nur ein Lebensbild geben und auf welche Methode ich dieses Lebensbild deute ist dem Kosmos egal.

*  *  *

Sich in einer fremden Kultur beraten zu lassen birgt ein Risiko. Ob die folgende Geschichte wahr ist weiß ich nicht, ist auch egal, sie zeigt einfach ‚die Falle‘ auf.

Ein junges Paar aus dem Westen war bei einem Astrologen in Indien und wollte wissen, ob die Ehe gutgehen würde. Der Astrologe riet dringend ab. Warum?

Die Frau hatte studiert, war emanzipiert, wollte im Beruf erfolgreich sein. Der Mann hatte bereits zwei Lehren abgebrochen, er fand seinen Platz nicht in der Arbeitswelt. In Indien ist diese Konstellation zum Scheitern verurteilt. Die Rollen sind klar verteilt, der Mann ernährt die Familie, die Frau führt den Haushalt. Nicht so im Westen. Die Geschichte geht so weiter, dass die beiden trotz des Abratens des Astrologen heirateten und glücklich miteinander wurden. Sie machte Karriere, die zwei Kinder zog er auf, das Leben als Hausmann war genau das was ihn glücklich machte.

Badrinath 2009

Wieder fand ich etwas Außergewöhnliches, eine philosophische Reise auf den Spuren Shankaras. Shankara ist einer der sechs Kodifikatoren der sechs Darshanas. Darshana ist eine Ansicht, der Inder kennt kein ‚so ist es‘. Wir bezeichnen im Westen die Darshanas als Philosophie Systeme. Jedes dieser Systeme hat wieder unzählige weitere Ansichten, für mich Haarspaltereien. Shankaras Gedankgut hat Platon aufgegriffen.

Liebevoll zusammengestellte Unterlagen bekamen wir lange vor der Reise zugesandt, wieder lernte ich viel Neues. Die Bitte war, diese Unterlagen bis zur Reise durchzulesen. Nun hatten von den zwölf Teilnehmern mit mir nur vier Zeit gehabt, dies zu tun. Die täglich stattfindenden Gespräche wären natürlich lebendiger gewesen, hätten alle etwas dazu beigetragen. So saß die Hälfte nur herum … wieder einmal fragte ich mich, warum die Leute solch eine Reise buchen. Es gibt doch genug Reisen, die keine ‚Anforderung‘ stellen, wo man einfach mitfährt.

Badrinath hoch im Himalaya gelegen ist ein Pilgerort, der mit dem Auto auf abenteuerlichster Straße zu erreichen ist. Es gab ein gutes Hotel und die Woche, die wir in dem Ort verbrachten konnte nicht angenehmer sein. Viele herrliche Wanderungen unternahmen wir und ich hielt mich, wie immer, gern in den Tempeln und Ashrams auf.

Ein Höhepunkt war die Höhle, in der der Weise Vyasa das Mahabharata, das mächtige Epos Indiens schrieb. Die Mythen waren mir damals noch unbekannt, so war dieser Ort für mich nichts Besonderes, heute wäre das anders, aber so kommt eben eines nach dem anderen und manches vor dem anderen.

Der mystische Fluss Sarasvati entspringt in dieser Gegend, er versickert dann, deshalb ist er mystisch. Ganz wo anders, in Allahabad, nahe Varanasi, treffen sich drei Flüsse, die Ganga (der Ganges), die Yamuna und eben diese unsichtbare Sarasvati. Ein ganz außergewöhnlicher Pilgerort auf dem Wasser. An dem Zusammenfluss sind Plattformen in den Fluss gebaut, auf denen die Priester ihre Dienste anbieten, die Gläubigen kommen per Boot … sehr eindrücklich.

Kedarnath 2010

Kedaranth liegt auf 3.500 Metern Höhe und ist nur zu Fuß zu erreichen. Während der Weg zur Gangesquelle unbefestigt war und schmal so ist der Weg nach Kedarnath geteert und breit. Es ist auch weit mehr los, was den Aufstieg wenig romantisch macht. Die meisten reiten mit dem Pferd hinauf, andere lassen sich in Körben hinauftragen, es ist ein einziges Gewusel. Auch ein Flug mit dem Hubschrauber war möglich.

Man steigt über 14 km 1.500 m auf, ich brauchte dazu sechs Stunden, natürlich lief ich, ließ jedoch meinen Rucksack von einem Pferd tragen. Oben angekommen war ich dann doch fix und fertig, vor allem wieder in die Senkrechte zu kommen, wenn man sechs Stunden steil bergauf ging, war die Herausforderung.

Kedarnath und die Region wurden im Juni 2013 von einer Flutwelle zerstört. Ein oberhalb des Ortes gelegener See ergoss sich aufgrund starker Regenfälle und der Schneeschmelze über den Ort und die Pilgerroute. Der Tempel blieb beschädigt stehen, die Route ist wieder hergestellt.

Pilgerreise 2011

Nochmals eine Reise mit einem Guru durch Tamil Nadu. Die Teilnehmer aus aller Welt waren Yoga Praktizierende. Eine ganz andere Sorte Mensch, keine Affinität zu dem Land, man wollte einfach seinen Körper mal in Indien verbiegen, wollte Energien ‚tanken‘, dem Guru nahe sein.

Hier musste ich mich vorher mit der Lehre des Gurus vertraut machen, diesmal aber nicht kostenlos, hier ging es, wie im Yoga üblich, um Kommerz. Egal, ich wollte wegen der Reiseroute mit und die Teilnahme an einem Wochenend Seminar war meine Eintrittskarte. Vor Ort war es dann locker, die Teilnahme an den morgendlich praktizierten Yoga Techniken war freiwillig, der Beweis, dass das Einführungsseminar reine Geldmacherei war.

Und es kam dann etwas, das ich so noch nicht erlebt hatte. Wir besuchten eine Schule für arme Kinder und durften bei deren Speisung mitwirken. Danach ging es weiter zu dem Guru, unter dessen liebevoller Leitung dies alles stand.

Es war ein weiter Weg, raus aus der Stadt, hinein in ein Naturschutzgebiet im Grenzgebiet von Tamil Nadu und Kerala. Ein Umschlag ging durch den Bus, eine Spende für des Gurus edles Werk wurde erbeten.

Während dieser Umschlag weiterwanderte tauchte in der Ferne eine weiße Villa auf, ich rieb mir die Augen, war ich in Monaco? Träumte ich? Nein, es war des Gurus Domizil. Geistesgegenwärtig bat ich den Spendensammler, mir meine Spende aus dem Umschlag zurückzugeben. Nein, das war ich nicht bereit zu unterstützen. Ich unterstelle, dass der geringste Teil der Spendengelder den armen Kindern zugutekam. Und in einem Naturschutzgebiet zu bauen ist sicher auch in Indien nur gegen Bares möglich, und zwar so viel, dass sich offenbar weit und breit kein weiterer Bauherr ansiedeln konnte.

Der Guru selbst dann, ganz in Weiß, hergerichtet wie Jesus. Diese Schau habe ich schon öfters auf Bildern, aber noch nicht im Original gesehen. Wenn Christen zu Besuch kommen legen diese ‚falschen‘ Gurus den Hindu ab und machen auf Christ – eine ganz üble Masche. Er sprach auch nur von Jesus, er verstand sein Handwerk … die Villa war innen noch nicht ganz fertig … es musste also noch ein paar Mal Bäumchen wechsle dich gespielt werden.

Das Schlimme ist, es funktionierte. Aufgeklärte westliche Menschen setzten sich ihm zu Füßen, himmelten ihn an, hörten von Wundern, die er vollbrachte und spendeten ein zweites Mal in eine herumgereichte Kassette.

Da die An- und Abreise bei dieser Reise individuell gestaltet war verließ ich die Gruppe kurz vor dem Ende und suchte noch einen ‚berühmten‘ Guru auf. Es war auch bei ihm alles wie immer, doch hörte ich zwei interessante Vorträge von ihm, das war duchaus ein Novum. Dann verreiste er mit seinen Schülern. Eine Audienz wurde mir als ‚Druchreisender‘ nicht gewährt, diese hätte ich mir erst erdienen müssen.

Während des Aufenthaltes in dieses Gurus Ashram ließ ich die Guru Szene Revue passieren und mir wurde klar, musste klar werden, dass ich wohl nie in einem Ashram leben würde, so gerne ich es täte. Ich war und bin ein Freigeist und einen Guru der mich überzeugte hatte ich nicht gefunden bzw. ließ mich das Schicksal nicht finden. Es bereitete mir andere Wege, die Weisheitstexte Indiens zu erkunden, und zwar auf breitester Ebene, nicht eingeengt in die Sichtweise eines Gurus.

So wurde dies auch meine letzte Reise. Als ich wieder zu Hause war merkte ich, dass ich genug hatte, genug gesehen, genug erlebt. Ein Lebensabschnitt war eindeutig zu Ende.

            
            
          
      

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