Islam

Nachdem mich der Orient so faszinierte, die Moscheen, der Ruf des Muezzins, die Kalligraphie, suchte ich in Deutschland Kontakt zu Moslems. Die Moscheen befanden sich in Hinterhöfen und verfallenen Fabriken, es war erschreckend. Original und Kopie klafften weit auseinander. Ansonsten alles ähnlich wie bei uns, nur Regularien und Regeln. Kaum jemand sprach damals so viel Deutsch, dass ich mehr hätte erfahren können.

Mit einer mit einem Moslem verheirateten Deutschen schloss ich Freundschaft. Ich lernte bei ihr die Suren. Natürlich wurde mir nahegelegt zum Islam überzutreten, in der Münchener Moschee wollte ich das tun, aber es kam irgendwie nicht dazu.

Ich wandte mich dann ab, als folgende Episode geschah. Besagte Muslima hatte eine Tochter. Wir wollten weggehen und sie sagte zu ihr: ‚Geh‘ noch schnell beten.‘ Das hörte sich an wie: ‚Geh‘ nochmal schnell auf Toilette.‘ Das Gebet, weil vorgeschrieben, schnell noch abfackeln. Das war es nicht was ich suchte.

            
            
          
      

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