Syrien, Libanon 1988

Damaskus … ist das nicht der Inbegriff des Orients? Tausendundeine Nacht? Ich wurde nicht enttäuscht. Welch eine herrliche Stadt, welch ein grandioses Land.

Und wie froh muss der sein, der es gesehen hat. Der mir nachfolgenden Generation wird es sich niemals mehr so zeigen können. Der einzigartige Bazar von Aleppo, Palmyra und

das lauschige Gartencafé davor …

In Syrien lernte ich den Granatapfel kennen, ihn so zu essen ist mir zu hart, aber als Saft ist er ein Genuss. Und noch etwas ganz Neues entdeckte ich in diesem Land, die frische Pistazie.

Ich war auf dieser Reise knapp mit dem Geld … der Flug ging am Samstag ab Frankfurt, ich fuhr einen Tag früher, traf mich am Abend noch mit einer Bekannten.

Was musste ich nun am Samstag früh nochmal in die Stadt? Irgendwie verhedderte ich mich mit der Zeit, die Straßenbahn fuhr endlos lange ins Hotel, ich sauste auf‘s Zimmer, holte mein Gepäck und kam so spät am Flughafen an, dass ich froh sein durfte, den Flieger noch erreicht zu haben. Am Automaten Geld abzuheben, dazu reichte die Zeit nicht mehr. Im Journal der Fluggesellschaft fiel mein Blick auf die Lösung solcher Probleme … eine Kreditkarte musste her.

1993 war der Libanon auf der touristischen Landkarte erschienen, zusammen mit einer Syrienreise an Orte, die ich auf der ersten nicht gesehen hatte. Der Libanon selbst war nur ein Ausflug mit einer Übernachtung. Später wurden Wanderreisen in den Libanon angeboten, ich weiß nicht warum ich nicht nochmal hin bin. Es muss landschaftlich ein Traumland sein.

Wir sahen fast nur zerschossene Häuser, jedoch eine bereits wieder keimende Infrastruktur, nette Gartenrestaurants, gutes Essen und das Hotel war auch in Ordnung, nur fehlten Fenster und Türen, aber es war ja warm.

     

            
            
          
      

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